WOHNEN AM ROSENHÜGEL - WIEN 23 - 2013-2018


Sieben Punkthäuser, die 204 Wohnungen beherbergen, bewirken ein Durchfließen der heterogenen Stadtlandschaft und schaffen einen osmotischen Übergang in die parkähnliche Struktur im Osten und zu den Gärten der umliegenden Einfamilienhäuser. Dieser Gebäudetyp gewährleistet Durchblicke und Wegenetzverbindungen. Die Anlage verbindet sich baulich und topografisch mit dem bestehenden Fachmarkt im Westen. Die fließenden Balkonflächen schaffen außergewöhnliche, Außenräume für jede Wohnung. Das Wohnungsangebot ist vielfältig, um eine nachhaltige Durchmengung der sozialen Bewohnerstruktur zu bewirken. Aufgrund der besonderen Form der Häuser, sowie der Variation in Geschosszahl und Höhenniveaus, bieten die Wohnbauten eine enorme Vielfalt trotz gleicher Grundstruktur. Gemeinschaftsbereiche im Sockelgeschoss, wie ein Veranstaltungsraum, ein Fitnessbereich, eine Sauna und ein Hundewaschplatz, fördern die Kommunikation. Die Außenräume bieten unterschiedliche Qualitäten für alle Altersgruppen und fördern Nachbarschaft, Gemeinschaft und schaffen Identifikation für die Bewohnerschaft gemeinsam mit der Aura der individuell ausformulierten Architektur.

Projekt: Wohnen am Rosenhügel
Bauteile C-H: als Arbeitsgemeinschaft mit Berger + Parkkinen Architekten (Arge ROBPL)
Bauteile A+B: BNT Beckmann N'Thepe
Landschaftsarchitektur: Lindle+Bukor
Ort: 1230 Wien
Jahr: 2014 (Entwurf), Baubeginn: 2016, fertiggestellt: Mai 2018
Projektleitung bei Christoph Lechner & Partner: Reto Schindler
Mitarbeit bei Christoph Lechner & Partner: Jason Bergeron, Ivan Tadic, Georg Wizany, Zornitsa Strahilova, Anna Podany
 
Freifinanzierte Wohnhausanlage bestehend aus sieben Gebäuden mit insgesamt 204 Wohnungen, großzügiger Freiraumgestaltung und 240 PKW Stellplätzen
 
BGF: 23.800 m2 (Häuser A - G)
Wohnen am Rosenhügel | 1230 Wien | 2013 - 2018