AVEDIKAREAL – WIEN 15 - STUDIE FÜR DIE STADT WIEN 2010

 

Im Rahmen des Neubauprojektes Westbahnhof, der Umstrukturierung der Frachtenbahnhofsdisposition in Wien und im Zusammenhang mit der Randlage zu zwei Zielgebieten der Stadtentwicklung, Wiental und Westgürtel, kristallisiert sich das Frachtenbahnhofsareal nördlich der Avedikstraße zu einer baulich entwickelbaren Zone heraus. Ziel dieser Studie im Auftrag der Stadt Wien war es, die wesentlichen städtebaulichen Fragestellungen zu einer Entwicklung dieses Areals zu suchen und eingehend zu betrachten. Das Ergebnis zeigt eine Einschätzung über die grundsätzliche Machbarkeit in der Wiener Realität, über einen adäquaten Umgang mit öffentlichem Raum, Infrastrukturen, Verkehr und den notwendigen Vernetzungen zur umliegenden Stadt. Diese Studie ist als Beginn für zukünftige Planungen zu sehen, die dieses Gebiet in naher Zukunft erfahren sollte. Als Leitmotiv schälte sich aus dieser Studie heraus, dass beide Seiten der „Schienenstrangschlucht“ wie Zwillinge voneinander abhängig sind und die zu schaffenden, verbindenden Elemente der Brücken mit den potenziellen Netzwerken, die von ihnen ausgehen, zu den städtebaulich identitätsschaffenden Instrumenten für diesen Ort werden.

Projekt: Städtebauliche Studie im Auftrag der Stadt Wien
Ort: 1150 Wien, Avedikstrasse
Jahr: 2010
Studie: Christoph Lechner
Mitarbeit: Ursula Brandl-Straka, Georg Wizany, Reto Schindler, Nadja Blumreisinger
Avedikstrasse | 1150 Wien | 2010