BRIGITTENAU – WIEN 20 - STUDIE FÜR DIE STADT WIEN 2008

 

Das Gebiet des Brigittenauer Frachtenbahnhofs liegt in einer besonderen Randlage am Nordostufer der Donau. Im Rücken liegen die Bahn und eine stark befahrene Verkehrsader. Das Einmalige an dieser städtebaulichen Situation liegt darin, dass dieses Areal sich unmittelbar am Donauufer befindet und dass statt eines Schutzdammes lediglich eine Mauer das Land vom Treppelweg und Ufer trennt. Ziel dieser städtebaulichen Studie war es, Grundlagen für eine zukünftige Wohnbebauung und deren Machbarkeit für diese Brache zu liefern. In enger Kooperation mit der Stadt Wien wurden Varianten zur Bebaubarkeit, zum Anschluss an den öffentlichen und den Individualverkehr, zu den Vernetzungspotenzialen mit der Umgebung und der Relation zur Donau ausgearbeitet. Das nordöstliche Donauufer war historisch eines der städtebaulichen Stiefkinder der Stadt. Diese Arbeit und weitere Studien, die andere Uferareale zum Thema hatten, sollten den Grundstein für eine entscheidende Veränderung des stadträumlichen Verhältnisses Wiens zum Donaustrom am Nordostufer legen.

Projekt: Städtebauliche Sondierungsstudie Frachtenbahnhof Brigittenau
Auftraggeber: MA21 Stadt Wien
Ort: 1200 Wien
Jahr: 2008
Studie: Christoph Lechner
Mitarbeit: Zornitsa Strahilova, Georg Wizany, Saman Saffarian
Brigittenau | 1200 Wien | 2008