EISRING SÜD – WIEN 10 - WETTBEWERB 2008

 

Ansatz dieses städtebaulichen Entwurfes ist es, die räumliche und soziale Vernetzung mit dem stadträumlichen Kontext auf rezipierbare Art herzustellen. Die entstehenden Synergien aus Freizeit, Konsum, sozialen Einrichtungen und Wohnen lassen einen aktiven Ort entstehen, der sich von den „Schlafvorstädten“ vergangener Jahrzehnte an den Rändern der Stadt unterscheidet. Das neue Eisringareal wird zu einer Destination. Während auf das Bestehende bezug genommen wird, wird versucht die Mächtigkeit der nachbarlichen Bauten durch die „Einfügungen“ zu vermenschlichen. Der Entwurf sieht vor, dass Sport und Konsum mit der Wohnnutzung fruchtbar kohabitieren. Die Schwellen zwischen diesen Nutzungen sind knapp bemessen. Sport und Konsum öffnen sich zum öffentlichen Raum. Wohnhäuser sind orthodox nach Süden oder Westen orientiert. Jede Wohnzone genießt unmittelbaren Kontakt zu großen, freien Flächen. Der historische Wasserturm setzt mit seiner Dimension und architektonischer Qualität Maßstäbe für den Entwurf. Die Schleife der Straßenbahn-Endstelle wird in einen Platz integriert und bietet dem Sport- und Einkaufszentrum einen adäquaten Vorbereich.

Projekt: Städtebaulicher Ideenwettbewerb Eisring Süd
Ort: 1100 Wien
Jahr: 2008
Entwurf: Christoph Lechner
Mitarbeit: Reto Schindler, Zornitsa Strahilova, Georg Wizany
Eisring | 1100 Wien | 2008